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Fehlende Rücksendeadresse und verweigerte Kaufpreisrückerstattung bei Novant

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Eine Konsumentin bestellte im Juni 2026 Waren beim Online-Händler Novant. Nach Erhalt der Lieferungen stellte sich heraus, dass die Ware keinerlei Etiketten bezüglich Qualität oder Pflegeanleitung aufwies und die Materialanmutung nicht den Erwartungen entsprach. Daraufhin entschied sich die Konsumentin zur Ausübung ihres gesetzlichen Widerrufsrechts und forderte das Unternehmen mehrfach zur Bekanntgabe einer gültigen Rücksendeadresse auf. Eine Kontaktaufnahme über die im Impressum angegebene E-Mail-Adresse schlug fehl, da die Mails als unzustellbar zurückkamen. Auf spätere Anfragen reagierte das Unternehmen zwar über ein Kundensupport-System, verweigerte jedoch weiterhin die Angabe einer Rücksendeadresse und bot stattdessen lediglich gestaffelte Preisnachlässe von 15 % bzw. 25 % an, um eine Retoure zu verhindern. Die Konsumentin bestand weiterhin auf der vollständigen Rückabwicklung und Übergabe des Falls an den Konsumentenschutz. 

Der Konsumentenschutzverband Österreich und seine Presseabteilung haben mehrfach versucht, auf unterschiedlichen Kanälen – etwa per E-Mail, Post oder Telefon – das Anliegen der Konsumentin zu klären. Bis Redaktionsschluss erfolgte jedoch keinerlei Rückmeldung des Unternehmens, weshalb das Anliegen der Konsumentin nach wie vor offen ist.