Die Grenze zwischen einem kostenlosen Service und einer versteckten Kostenfalle ist oft fließend, wie der Fall eines Konsumenten verdeutlicht, der nach dem Download einer Sicherheitsprüfung auf der Webseite SafetyXpert plötzlich mit unerwünschten Forderungen konfrontiert wurde. Was nach den Angaben des Konsumenten als unverbindliches Informationsangebot inklusive eines Gratis-USB-Sticks begann, entwickelte sich ohne ausdrückliche Zustimmung zu einem zahlungspflichtigen Abonnement für Arbeitssicherheits-Fachzeitschriften des VNR Verlags für die Deutsche Wirtschaft AG. Obwohl der Betroffene als Pensionist keine Verwendung für die Inhalte hat und das Abonnement sofort kündigte, wird die Zahlungsfrist vom Verlag willkürlich bis in das Jahr 2026 verlängert. Der Konsument hat sämtliche Zusendungen konsequent mit dem Vermerk „Zurück an Absender“ retourniert und das Unternehmen mehrfach schriftlich kontaktiert, um den Sachverhalt zu klären. Da diese Versuche des Konsumenten zu keinem positiven Ergebnis führten, wandte er sich an den Konsumentenschutz Verband Österreich.
Der Konsumentenschutz Verband Österreich und seine Presseabteilung versuchten mehrfach mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten, um das Anliegen des Konsumenten zu klären. Das Unternehmen hat auf diese Kontaktversuche nie reagiert und eine Rückmeldung ist bis heute ausständig. Das Anliegen ist nach wie vor ungeklärt, weshalb der Betroffene weiterhin mit Nachdruck auf der sofortigen Vertragsauflösung sowie der Stornierung aller unberechtigten Forderungen besteht.