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  • Wien, Österreich
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Unzulänglicher und überteuerter Thermenaustausch

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Die Konsumentin, Mieterin einer Wohnung in 1120 Wien, sieht sich mit einer massiven finanziellen Übervorteilung und
eklatanten Installationsmängeln durch die Firma Walter Schragl Installateur GmbH konfrontiert. Am 14.06.2025 wurde im Zuge einesNotdienstes ein lebensbedrohlicher Defekt an der Gastherme (u.a. Kohlenmonoxidaustritt, gerissener Wärmetauscher) festgestellt,woraufhin die Firma die Notlage ausnutzte und für den sofortigen Austausch eine Gesamtsumme von 8.544,00 EUR brutto inklusive eines 100-prozentigen Notdienst-Zuschlags in Rechnung stellte. Da die Hausverwaltung diesen Betrag als weit überhöht einstufte, musste die Mieterin die Hälfte der Kosten selbst tragen. In der Folgezeit kam es zu einer monatelangen Terminodyssee undgravierenden Mängeln bei der Installation: So wurde eine Wasserleitung mehrfach falsch eingebaut und ein Abzugsrohr fehlerhaftmontiert. Zudem erfolgte die notwendige Installationsanzeige bei den Wiener Netzen erst mit zweimonatiger Verspätung. Am 31.10.2025 stellte ein unabhängiger Installateur schließlich fest, dass die Therme Junkers HG 15/2WK komplett falsch montiert undsomit nicht betriebstauglich ist, weshalb die Heizung trotz der enormen Kosten nicht genutzt werden kann. Die Konsumentinfordert aufgrund der evidenten Überteuerung und der mangelhaften Ausführung eine Abrechnung zum marktüblichen Preis bzw. eine entsprechende Preisminderung sowie eine kurzfristige Stellungnahme zur Schadensbehebung.

Der Konsumentenschutz Verband Österreich und seine Presseabteilung versuchten mehrfach mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten und das Anliegen der Konsumentin konstruktiv zu lösen. Bis Redaktionsschluss erfolgte jedoch keinerlei Rückmeldung desUnternehmens. Die Forderung der Konsumentin ist nach wie vor aufrecht.